Parkinson Tanztheater „In einem Boot“

durchgehend verfügbar KÖRPERLICHE ERKRANKUNG FILM

„In einem Boot“ ist ein Tanztheaterprojekt der Parkinson-Selbsthilfegruppe Kassel mit dem Bremer Choreografen Tomas Bünger, dem Filmemacher Johannes Hocks und der Tänzerin Mareike Steffens.

Thematik:

„In einem Boot“ ist ein Tanztheaterprojekt der Parkinson-Selbsthilfegruppe Kassel mit dem Bremer Choreografen Tomas Bünger, dem Filmemacher Johannes Hocks und der Tänzerin Mareike Steffens.

Ältere und jüngere Menschen mit und ohne Parkinsonerkrankung begeben sich in dem Film auf eine gemeinsame Reise. Jede beteiligte Person war vom Choreografen eingeladen, mit eigenen Ideen zum Thema zur Probe zu erscheinen. Die Darsteller bewegen sich zu Musik von Klassik bis Pop tänzerisch assoziativ. Gefilmt wurde ohne Proben in der Kulisse des Hugenottenhauses, ein bekannter Kunst- und Kulturort in Kassel. Bewegung und Tanz, gesprochene Texte zu Freiheit, Heimat und zum Wasser, mal nachdenklich und mal fröhlich reihen sich szenisch aneinander.

Der wohl wichtigste Aspekt an dem Projekt: „Wir zeigen uns, wie wir sind“, sagt Initiatorin Vera Borchers (75). Das habe zu einem Film mit intimen Offenbarungen geführt, der auch mal peinlich berühren könne – dann etwa, wenn eine Darstellerin nicht so schnell vom Boden auf die Beine kommt, wie es ein gesunder Mensch kann. Aber schließlich saßen alle Teilnehmenden „in einem Boot“, ein Bild des gesellschaftlichen Miteinanders und ein Ort voller Sehnsucht. Das Tanztheaterstück ist ein Plädoyer für die Macht der Fantasie.